Bitte akzeptieren Sie unsere Cookies, um die Webseite optimal nutzen zu können.
Einige Funktionen können nur mit Cookies korrekt ausgeführt werden.
Um mehr über den Einsatz von Cookies auf unserer Webseite zu erfahren, lesen Sie unsere . Cookie-Informationsseite.

Akzeptieren Ablehnen
Unternehmensberichte 2015

Henkel Unternehmensberichte 2015

Weitere Inhalte der Henkel Unternehmensberichterstattung 2015

Nachhaltigkeitsbericht 2015

Henkel Nachhaltigkeitsbericht 2015

Fakten und Zahlen 2015

Henkel Fakten und Zahlen 2015

Unternehmensbericht 2015

Henkel Unternehmensbericht 2015

Henkel App

Henkel App
Nachhaltigkeitsbericht 2015

Responsible Supply Chain Process

„Responsible Supply Chain Process“

„Responsible Supply Chain Process“

Die Ergebnisse unserer Assessments und Audits aus der TfS-Initiative sind ein zentrales Element unseres fünfstufigen „Responsible Supply Chain Process“. Im Fokus stehen bei diesem Prozess zwei wesentliche Herausforderungen: Zum einen sind unsere Nachhaltigkeitsstandards von allen Lieferanten einzuhalten. Zum anderen wollen wir durch gezielte Zusammenarbeit mit unseren strategischen Lieferanten einen Beitrag zur kontinuierlichen Verbesserung der Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette leisten – zum Beispiel durch Wissenstransfer und Fortbildung in Bezug auf Prozessoptimierung, Ressourceneffizienz sowie Umwelt- und Sozialstandards. Diesen Prozess führen wir sowohl zu Beginn einer Zusammenarbeit als auch als wiederkehrende Überprüfung unserer bestehenden Lieferanten durch.

Schritt 1: Risikobewertung
Henkel hat ein Frühwarnsystem für Nachhaltigkeitsrisiken in seinen globalen Beschaffungsmärkten. Zunächst schätzen wir das Risikopotenzial eines Marktes beziehungsweise einer Region ein. Hierbei legen wir den Schwerpunkt auf von internationalen Fachinstituten festgelegte Risikoländer. Die Bewertung umfasst die Kriterien „Menschenrechte“, „Korruption“ und „gesetzliches Umfeld“. Hinzu kommt die Bewertung von Risiko-Wertschöpfungsketten. Dies sind für uns Industrien und Branchen, die potenziell ein Risiko für unser Unternehmen darstellen. So identifizieren wir Länder und Beschaffungsmärkte, die besondere Maßnahmen notwendig machen.

Schritt 2: Assessment
Wir nutzen die Selbstbewertung unserer Lieferanten auf Basis von Fragebögen und lassen diese als TfS-Assessments durch den unabhängigen Experten EcoVadis prüfen. Beide umfassen unsere Anforderungen in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit, Umwelt, Qualität, Menschenrechte, Mitarbeiterstandards und Anti-Korruption.

Schritt 3: Analyse
Auf Basis dieser Risikobewertungen und Assessments wird eine Einstufung der Lieferanten nach dem Ampelsystem vorgenommen. Bei „Rot“ erfolgt in jedem Fall ein Audit. Bei „Gelb“ wird der Verbesserungsbedarf identifiziert und gegebenenfalls ein Audit durchgeführt.

Schritt 4: Audit
Henkel arbeitet mit unabhängigen Prüfgesellschaften zusammen, um die Einhaltung der definierten Standards in TfS-Audits zu überprüfen. Unsere Audits umfassen Vor-Ort-Prüfungen, zum Beispiel in Produktionsstätten, und Gespräche mit lokalen Mitarbeitern. Im Nachgang zum Audit stellen wir sicher, dass unsere Lieferanten die festgelegten Korrekturmaßnahmen umsetzen. Bei anhaltenden schwerwiegenden Verstößen wird das Lieferantenverhältnis aufgehoben. Im Bereich der Auditierungen engagieren wir uns auch in branchenübergreifenden Initiativen, um Transparenz und Effizienz von Lieferanten-Audits zu verbessern und unternehmensübergreifende Standards mitzugestalten.

Im Jahr 2015 haben wir insgesamt 687 Assessments und Audits durchgeführt. Dabei haben 78 Prozent unserer wiederholt auditierten Lieferanten ihre Leistungen im Bereich Nachhaltigkeit verbessert. Insgesamt sind uns für das Jahr 2015 keine Verstöße seitens unserer bewerteten strategischen Lieferanten und Vertragspartner bekannt geworden, die eine Kündigung des Lieferantenverhältnisses notwendig gemacht hätten.

Schritt 5: Entwicklung
Im Rahmen unseres Lieferantenmanagements arbeiten wir gezielt mit unseren Lieferanten an der Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung. Dabei versuchen wir, in der gesamten Wertschöpfungskette positive Veränderungen anzustoßen – beispielsweise durch Schulungen und gemeinsame Projekte. Unser Ziel bis 2020 ist, gemeinsam mit unseren Partnern die Arbeitsbedingungen für eine Million Arbeiter in unseren Lieferketten zu verbessern.