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Nothilfe

Nach Naturkatastrophen reagiert Henkel schnell und unbürokratisch und bietet Soforthilfe in enger Zusammenarbeit mit der Fritz Henkel Stiftung an – dort, wo es in der Welt nötig ist.

Wir arbeiten mit lokalen Hilfsorganisationen an einem nachhaltigen Wiederaufbau der jeweiligen Region. Zusammen mit unseren weltweiten Partnern arbeiten wir gemeinschaftlich daran, dass 100 Prozent der Spenden auch bei den Betroffenen ankommen.

Nepal

Nach den schweren Erdbeben in Nepal im April und Mai 2015 waren die Auswirkungen kaum zu überblicken. Ersten Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge waren rund acht Millionen Menschen betroffen, mehr als 8.000 Menschen kamen ums Leben. Die Wasser- und Lebensmittelversorgung im Land wurde knapp; und die Situation verschärfte sich durch anhaltende Nachbeben.

Die Fritz Henkel Stiftung leistete umgehend dringend benötigte finanzielle Nothilfe. Nun fördert sie weiterhin ehrenamtliche Projekte von Henkel-Mitarbeitern, die sich an den Wiederaufbaumaßnahmen im Land beteiligen.

Hock Guan Tan, Henkel-Mitarbeiter in Malaysia, arbeitet an einem solchen Projekt. In Zusammenarbeit mit den Non-Profit-Organisationen Grace Community Services in Malaysia und Reach Nepal hilft Tan dabei, die Erdbebenopfer mit Baustoffen, Moskitonetzen, Kleidung und Lebensmitteln zu versorgen. Er schloss sich einer Gruppe von acht anderen Freiwilligen der Grace Community Services an, um die Versorgungsgüter zu verteilen und beim Wiederaufbau in zwei nepalesischen Regionen im Juli 2015 zu helfen.

Auch Henkel-Kollegen in Neuseeland sammelten Geld, um den Wiederaufbau der Shree-Dugwang-Grundschule im Zentrum Nepals zu unterstützen. Die Schule wurde während des Erdbebens zerstört. Die Katastrophe hielt den Schulbetrieb aber nur bedingt auf: Die 164 Schüler besuchen die Unterrichtsstunden derzeit im Freien, solange das Wetter es zulässt. Der Wiederaufbau der Schule begann nach der Monsunzeit im Oktober 2015.

Nepalesische Dorfbewohner versammelten sich, um dringend benötigte Spenden von Kleidung und Baumaterial entgegenzunehmen.

Nachdem das Erdbeben im April 2015 ihre Schule zerstört hat, müssen die Schüler der Shree-Dugwang- Grundschule die Unterrichtsstunden im Freien besuchen.

Philippinen

Fast zwei Jahre sind vergangen, seit die philippinische Provinz Bohol vom schlimmsten Erdbeben getroffen wurde, das das Land in zwei Jahrzehnten gesehen hatte. Viele Gemeinden kämpfen noch heute mit dem Wiederaufbau. Diese Situation veranlasste 42 Henkel-Mitarbeiter auf den Philippinen, gemeinsam mit der Hilfsorganisation „Habitat for Humanity“ bei den Baumaßnahmen mit anzupacken. Im Januar 2015 unterstützten die freiwilligen Helfer den Bau von zwölf Häusern und schufen so für Familien ein neues Heim für das Leben nach dem Erdbeben.

Die Henkel-Mitarbeiter Jennifer Aquino, John Bustamante und Vance-Joseph Alorro (von links) halfen gerne beim Wiederaufbau von Häusern in der Provinz Bohol auf den Philippinen.

Deutschland

Der Pfingststurm „Ela“ hinterließ im Juni 2014 eine Schneise der Verwüstung und beschädigte etwa 60 Prozent des Baumbestandes in den Grünanlagen Düsseldorfs. Ob im Hofgarten, im Elbroich Park oder im Grafenberger Wald: Die Schäden, die der Sturm hinterließ, sind auch heute noch sichtbar. Um das grüne Gesicht Düsseldorfs für die nächsten Generationen wiederherzustellen, galt es für die Stadt daher, ein Konzept zur Wiederaufforstung zu entwickeln.

Die Fritz Henkel Stiftung ergriff die Initiative und schloss mit anderen Unternehmen und Vereinen das Bündnis „Blickwinkel Ela“. Für die Aufräumarbeiten und Neubepflanzungen an verschiedenen Stellen in der Stadt stellte das Bündnis insgesamt rund 125.000 Euro an Stiftungsgeldern zur Verfügung. Durch zusätzliche Spenden erhöhte sich die Fördersumme sogar auf mittlerweile 140.000 Euro.

„Für Henkel ist es eine Herzensangelegenheit, den Wiederaufbau der zerstörten Grünstrukturen in Düsseldorf zu unterstützen“, erklärt Kirsten Sánchez Marín, Geschäftsführerin der Fritz Henkel Stiftung. „In Kooperation mit der Stiftung leistet Henkel hier gern seinen Beitrag, um die Gartenstadt für die nächsten Generationen wiederherzustellen.“

Bereits im Januar 2015 griffen die Bündnispartner gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Geisel symbolisch zum Spaten. Sie pflanzten fünf junge Linden auf dem Golzheimer Friedhof und gaben damit den Startschuss für zahlreiche weitere Aufforstungsprojekte, Informationsveranstaltungen und Spendensammlungen. Gemeinsam verfolgt das Bündnis das Ziel, der Stadt ihr natürlich schönes Erscheinungsbild zurückzugeben.

Kirsten Sánchez Marín (links), Geschäftsführerin der Fritz Henkel Stiftung, pflanzte mit dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (Dritter von links) und weiteren Bündnispartnern neue Bäume auf dem Golzheimer Friedhof.

Mit kreativen Sprüchen zeigen die Düsseldorfer, wie wichtig ihnen die Wiederaufforstung ist.

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