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Unternehmensberichte 2015

Henkel Unternehmensberichte 2015

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Nachhaltigkeitsbericht 2015

Markenengagement

Zusätzlich zu Henkels unternehmensweitem gesellschaftlichem Engagement engagieren sich auch seine Marken, im Einklang mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie, weltweit in Partnerschaften mit gesellschaftlichen Initiativen und öffentlichen Einrichtungen.

Unsere Partner und unsere Mitarbeiter sind der Schlüssel, um Nachhaltigkeit entlang unseres gesellschaftlichen Handelns sowie in allen Bereichen des täglichen Lebens voranzutreiben. Sie werden dabei von unseren Marken, in Kooperation mit der Fritz Henkel Stiftung, mit Produkten und Know-how unterstützt. Gemeinsam tragen sie durch ihren Einsatz, ihre Fähigkeiten und ihr Wissen – sowohl im Berufsalltag als auch im gesellschaftlichen Leben – entscheidend zu einer nachhaltigen Entwicklung bei.

Gemeinsam in die Selbstständigkeit

Zum Fastenmonat Ramadan im Jahr 2015 rief Henkel in Saudi-Arabien die Kampagne „New Beginnings“ ins Leben. Mit jeder verkauften Flasche des Persil Abaya, eines speziellen Waschmittels für die Abaya, ein traditionelles, meist schwarzes islamisches Übergewand, ging eine Spende an die wohltätige saudi-arabische Organisation Al Bir. Die Kampagne unterstützte das Programm „Productive Families“. Es hat sich zum Ziel gesetzt, Frauen aus einkommensschwachen Familien die Gründung ihrer eigenen Mini-Unternehmen zu ermöglichen.

„Wir glauben an das große Potenzial dieser Frauen. Mit der Kampagne wollen wir sie bestärken und ihnen die Chance bieten, ihren Träumen nachgehen zu können“, erklärt Laura Brinkmann, Marketingchefin für Laundry & Home Care in den arabischen Ländern am Persischen Golf. Die Kampagne schließt an die Unterstützung verschiedener Initiativen zur Förderung der Frauen im Jahr 2014 an. So förderte bereits die digitale Kampagne „Arwaa Abaya“ junge Designerinnen des traditionellen Gewands.

Die Abaya ist für die meisten Frauen auf der arabischen Halbinsel ein wichtiges Kleidungsstück ihrer Kultur. Sie stellt ein Symbol der arabischen Tradition dar und kann dabei dennoch modisch und elegant getragen werden. Die Bedeutung der Abaya würdigte Henkel im Jahr 2008 mit der Einführung des Persil Abaya Shampoos. Es reinigt und schützt nicht nur die Gewebestruktur des Gewands, sondern erhält zugleich dessen schwarze Farbe.

Im Rahmen der Initiative „New Beginnings“ werden Frauen in Saudi-Arabien Trainingskurse angeboten, die ihnen dabei helfen, selbstständige Unternehmerinnen zu werden.

„Projekt Futurino“

Anlässlich des 100. Geburtstags im Jahr 2007 hat Persil das Projekt Futurino ins Leben gerufen, das gezielt Projekte unterstützt, die sich für die Zukunft der Kinder engagieren. Seit 2007 wurden ca. 650 Entwicklungs- und Bildungsprojekte und damit insgesamt mehr als 142.000 Kinder gefördert. 2015 setzte Persil das „Projekt Futurino“ fort und investierte insgesamt 100.000 Euro Fördergeld für den Start vieler neuer kinderfreundlicher Projekte.

„Naturkinder 2015“

Natur ­Kinder

Das Umweltbewusstsein von Kindern fördern – dieses Ziel verfolgt die Initiative „NaturKinder“ von Persil und der deutschen Drogeriemarktkette Rossmann seit 2013. Auch 2015 unterstützt die Initiative wieder viele Schulen, Kindergärten und gemeinnützige Organisationen. So lud die offene Ganztagsschule in Mettmann Kinder in den Sommerferien zur Naturwoche ein. Gemeinsam erkundeten sie den Lebensraum Wald und rückten zum Sandfloh-Fang am Ruhrufer aus. Anschließend beobachteten die jungen Forscher die Insekten in der Schule unter dem Mikroskop. Abgerundet wurde die Woche durch eine Rallye, die ganz unter dem Motto „Teamwork“ stand.

„Shaping Futures“

Was 2008 als japanisches Projekt mit Kindern in Kambodscha begann, entwickelte sich nur zwei Jahre später zu einer globalen Initiative: Im November 2010 begann Schwarzkopf Professional gemeinsam eine Partnerschaft mit den SOS-Kinderdörfern, um „Shaping Futures“ ins Leben zu rufen.

Seither vermitteln Friseure ehrenamtlich in Zusammenarbeit mit Trainern von Schwarzkopf Professional und mit Unterstützung von der Fritz Henkel Stiftung ihre Erfahrungen und ihre Expertise an benachteiligte Jugendliche. Bis Ende 2015 wurden die Teams rund 1.200 Jugendlichen in 25 verschiedenen Ländern die Grundkenntnisse des Friseurhandwerks beigebracht – und dabei an die Erfolge von „Shaping Futures“ aus den vergangenen Jahren angeknüpft.

So konnten alle Teilnehmer des im Jahr 2014 laufenden Projekts auf den Philippinen motiviert in eine berufliche Karriere als Friseur starten. Das lag vor allem an der sehr guten Kooperation mit den SOS-Kinderdörfern auf den Philippinen. „Kontinuität ist der Schlüssel der Initiative“, erklärt die internationale Projektmanagerin Véronique Reuter. „Unser oberstes Ziel ist es, die Jugendlichen nicht nur zu trainieren, sondern sie danach auch im Arbeitsmarkt zu platzieren.“

Um diese beeindruckende Vermittlungsquote auch in anderen Ländern zu erreichen, werden die Kooperationen weiter gepflegt und ausgebaut. Für das Jahr 2016 plant die Initiative, das Projekt auf weitere Länder wie Indonesien, Portugal und die USA auszuweiten.

Das sechswöchige Training mit den Trainern von Schwarzkopf Professional inspirierte Sam Estinos (oben) dazu, gemeinsam mit ihrer Mutter Marilyn einen eigenen Friseursalon in Lipa City auf den Philippinen zu eröffnen.

Mit vollem Elan übt Diana Jaafar aus Jordanien das Frisieren am Puppenkopf.

Jugendliche Flüchtlinge wie Robel aus Eritrea (Mitte) erhielten in einer Nürnberger Berufsschule eine zweitägige Einführung in den spannenden Friseurberuf.

„Kinder für Kinder“

Kinder für Kinder

Die Unterstützung von Bildungsinitiativen ist seit Langem ein zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements von Henkel. Ein besonders erfolgreiches Projekt ist das Portal „Educar, Pegar, Volar“ („Lernen, Kleben, Fliegen“) in Spanien. Seit 2008 können dort Lehrer Material für ihren Unterricht aus dem Internet herunterladen und sich über Schulprojekte austauschen. Das Portal wurde vom Pritt-Marketing in Zusammenarbeit mit einer Expertengruppe von Lehrern entwickelt.

Von Juli 2015 bis September 2017 werden Henkel und die Organisation Plan International ein Bau- und Bildungsprojekt in zwei Schulen in Brasilien realisieren. Im Vorlauf dieses Projekts im April wurde auf dem Portal „Educar, Pegar, Volar“ eine neue Initiative vorgestellt: „Entre Escuelas“ („Kinder für Kinder“) initiierte ein Hilfsprojekt von spanischen für brasilianische Schulen. Im Rahmen eines Wettbewerbs zum Thema „Was wünscht ihr euch für die ideale Schule in Brasilien?“ setzten sich spanische Schulkinder mit den teilweise schwierigen Bedingungen an brasilianischen Schulen auseinander.

Dazu entwickelten die Kinder von Anfang April bis Mitte Juni 2015 Ideen zur Verbesserung der Schulsituation in Brasilien. Die sechs bis elf Jahre alten Schüler diskutierten über ihre Vorstellungen einer idealen Schule in Brasilien und schufen dann Modelle ihrer Ideen.

Insgesamt 19 Schulen reichten Modelle ein mit Titeln wie „Die Schule meiner Träume“, „Das ist die Schule, die wir uns für alle Kinder wünschen“ oder „Die Schule des 21. Jahrhunderts“. Ende September hat eine Jury, bestehend aus Vertretern der Fritz Henkel Stiftung und Plan International, drei Sieger-Modelle bekannt gegeben, die in Brasilien als Inspiration für das Bau- und Bildungsprojekt dienen werden.

Die ausgewählten spanischen Schulen wurden als Gegenleistung für ihre kreative Hilfe mit finanzieller Unterstützung zur Verbesserung der eigenen Schulausstattung prämiert. Von der Initiative „Kinder für Kinder“ profitierten daher sowohl die brasilianischen als auch die spanischen Kinder. Und weil dieses Modell so erfolgreich war, wird bereits eine Ausweitung auf weitere Länder geplant.

Kinder vor einer Schule in Brasilien: Das Ziel der Kooperation zwischen der Fritz Henkel Stiftung, Pritt und Plan International ist es, die Bildungssituation der Kinder zu verbessern, um so den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.

Vom Klassenzimmer bis zum Pausenhof: In unterschiedlichen Modellen drückten spanische Schulkinder ihre Vorstellung einer idealen Schule aus.

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