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Gesellschaftliche Partnerschaften

Im Rahmen unseres Unternehmensengagements fördern wir an Henkel-Standorten weltweit gesellschaftliche Initiativen und öffentliche Einrichtungen in sogenannten Social Partnerships – gesellschaftlichen Partnerschaften.

Bildung ist die Grundvoraussetzung für die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung. Das Hauptziel der gesellschaftlichen Partnerschaften ist es in Zusammenarbeit mit der Fritz Henkel Stiftung, Bildung und Chancengleichheit zu fördern. Unterstützt werden zum Beispiel Sportvereine, Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen und Universitäten, soziale Einrichtungen und Kulturveranstaltungen, ausgenommen sind politische Parteien.

Die Förderung der Chancengleichheit in der Bildung nimmt einen hohen Stellenwert ein. So setzten wir auch 2015 die Partnerschaft mit der Bildungsinitiative „Teach First Deutschland“ fort, die seit 2010 von der Fritz Henkel Stiftung unterstützt wird. Die Bildungsinitiative hat es sich zum Ziel gemacht, sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen bessere Bildungschancen zu ermöglichen. Dazu findet, vermittelt und qualifiziert die Initiative fachlich und persönlich herausragende Hochschulabsolventen als unterstützende Lehrkräfte auf Zeit, sogenannte Fellows, für einen zweijährigen Vollzeit-Einsatz an Schulen in Bereichen mit sozialem Handlungsbedarf.

Mit dem Projekt „Light Up“ in China fördern wir die Lesekompetenz chinesischer Kinder mit Bücherspenden und Schreibutensilien.

Zusammen mit der gemeinnützigen Organisation „United Way“ aus Mumbai hat Henkel in Indien das Projekt „Lighting Lives“ ins Leben gerufen, das Sonnenenergie in ländlichen Regionen ausbaut. In der Pilotphase wurden in drei Dörfern im Kreis Palghar bei Mumbai Solarzellen installiert, die Strom in die Häuser von 150 Bewohnern sowie in die Schulen von rund 1.600 Kindern bringen. Das Projekt wird auf weitere Dörfer und öffentliche Einrichtungen ausgeweitet.

Das Leben dieser Familie in Guraad ist nun leichter und heller – dank der von Henkel India gespendeten Solaranlage (links), die für Licht und Strom sorgt.

Zukünftige Wissenschaftler gesucht

Woraus besteht Klebstoff? Was ist eigentlich in Waschmitteln drin? Das sind nur zwei der zahlreichen Fragen, denen neugierige Grundschulkinder in der „Forscherwelt“ von Henkel nachgehen. Das Bildungsprojekt wurde im Jahr 2011 gestartet und stieß von Anfang an auf großes Interesse in Deutschland. Inzwischen wurde das Konzept auch in Argentinien, Russland, Irland und neuerdings in der Türkei umgesetzt.

„Das Ziel der Forscherwelt ist es, die Kinder schon früh für Naturwissenschaften zu begeistern und sie zum Nachfragen zu ermutigen“, erklärt Dr. Ute Krupp, Leiterin der Henkel-Forscherwelt. Kinder aus der Region rund um Istanbul nehmen an der Keşif Dünyası, wie die Forscherwelt auf Türkisch heißt, teil. Möglich ist dies dank der Zusammenarbeit von Henkel-Kollegen in der Türkei mit der dortigen „Gesellschaft kreative Kinder“ und dem türkischen ChemieVerband. Freiwillige besuchen Schulen und führen mit den Kindern Versuche durch, die sehr einfach sind.

„Die Experimente, die ich für die Kollegen von Türk Henkel zusammengestellt habe, können in jedem Klassenzimmer durchgeführt werden – mit wenig Zubehör und gängigen Versuchsmaterialien wie Essig, Eierschalen, Stärke, Seife und Kartoffeln“, erklärt Krupp. Sie ist überzeugt, dass die Initiative auch in der Türkei Früchte tragen wird: „Der Transfer nach Russland, Argentinien und Irland war ein großer Erfolg. Dort ist die Forscherwelt schon sehr beliebt!“

Unter der Anleitung von Dr. Ute Krupp (Zweite von rechts) lernten ihre türkische Kollegin Hande Ardane (links), Dr. Barbaros Akkurt vom türkischen ChemieVerband und Selen Ayganat von der türkischen „Gesellschaft kreative Kinder“ die Experimente der „Forscherwelt“ kennen.

Perspektiven für benachteiligte Schüler

17 Schülerinnen und Schüler der siebten bis neunten Klassen der Berliner Heinz-Brandt-Schule stellten sich der Herausforderung ihres Lebens: von Deutschland nach Italien zu wandern – einer Überquerung der Alpen in 14 Tagen. Dabei galt es nicht nur, die sportlichen Wanderetappen zu meistern, sondern sich auch selbstständig im Gelände zu orientieren, für die Gruppe zu kochen und dabei als Team zu funktionieren. Ganz nebenbei konnten die Schülerinnen und Schüler Sozialkompetenzen erwerben, die so in keinem Lehrplan stehen.

Ermöglicht wurde dieses ganz besondere Erlebnis durch den ProFellow e.V., für den sich Henkel bereits seit 2013 engagiert. Der Verein unterstützt und begleitet die sogenannten Fellows und Alumni der Bildungsinitiative Teach First Deutschland.

Jährlich richtet der ProFellow e.V. einen Projektwettbewerb aus, bei dem eine Förderung von spezifischen Bildungsprojekten der Fellows und Alumni ausgeschrieben wird. 2015 wurden aus 18 Anträgen 13 Projekte ausgewählt, die mit insgesamt 12.260 Euro unterstützt wurden.

17 Schülerinnen und Schüler der siebten bis neunten Klassen der Berliner Heinz-Brandt-Schule überquerten in 14 Tagen die Alpen von Deutschland nach Italien.

Projekt Berufseinstieg

Logo Arbeiterkind

Seit Herbst 2012 unterstützt die Fritz Henkel Stiftung die gemeinnützige Initiative
„ArbeiterKind.de“. Mit mittlerweile bundesweit 6.000 ehrenamtlichen Mentoren ermutigt die Initiative Nicht-Akademikerkinder zum Studium und unterstützt sie von der Auswahl des Fachs bis zum Abschluss. Eine weitere Hürde in der Bildungslaufbahn stellt der anschließende Berufseinstieg dar. Deshalb veranstaltete Henkel gemeinsam mit „ArbeiterKind.de“ im Juni 2015 den Workshop „Das Projekt Berufseinstieg“. Berufserfahrene Henkel-Mitarbeiter wirkten als Mentoren und gaben ihre Erfahrungen rund um den Berufseinstieg an Studenten weiter, die kurz vor dem Studienabschluss standen oder die bereits aktiv auf Jobsuche waren.

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