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Unternehmensberichte 2015

Henkel Unternehmensberichte 2015

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Nachhaltigkeitsbericht 2015

Ehrenamtliches Mitarbeiterengagement

Seit Gründung der Initiative „Miteinander im Team“ (MIT) im Jahr 1998 haben wir die ehrenamtliche Tätigkeit von Henkel-Mitarbeitern und -Pensionären in rund 12.100 Projekten und mehr als 50 Ländern in aller Welt gefördert. Gleichzeitig schließen sich immer mehr Mitarbeiter und Pensionäre zusammen, um größere soziale Projekte zu realisieren.

So ging das Hausbauprojekt mit der Hilfsorganisation „Habitat for Humanity“ im Jahr 2015 in die zweite Runde. Henkel-Mitarbeiter bewiesen im Rahmen einer „Baureise“ großes soziales Engagement: Innerhalb einer Woche halfen sie, in der rumänischen Stadt Ploiești ein neues Haus für hilfsbedürftige Familien zu bauen.

Im Oktober 2015 nahmen 20 Mitarbeiter ehrenamtlich an einer „Baureise“ nach Rumänien teil und bauten ein Mehrfamilienhaus für hilfsbedürftige Menschen. Hier bereiten die Kollegen die Wandkonstruktion für die erste Etage vor.

Die Situation weltweit von Millionen von Flüchtlingen, die derzeit Sicherheit und ein besseres Leben suchen, bewegt auch Henkel. Über die Fritz Henkel Stiftung werden europaweit verschiedene Projekte unterstützt, bei denen sich Mitarbeiter für Flüchtlinge einsetzen: Diese reichen vom Engagement in Flüchtlingsunterkünften bis hin zur langfristigen und dauerhaften Unterstützung von Integrationsprojekten, zum Beispiel durch Lernpatenschaften oder Musikunterricht für Kinder und Jugendliche. Gefördert wird dieser ehrenamtliche Einsatz der Mitarbeiter zum einen mit Sachspenden und finanzieller Unterstützung, aber auch durch Freistellungen von bis zu acht Tagen pro Jahr.

Das Unternehmen und zahlreiche Mitarbeiter helfen bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen. Hier: Vier Mitarbeiter in Düsseldorf bereiten Produktspenden für die Verteilung vor.

Mit einer Spendensammlung haben Henkel-Mitarbeiter in Deutschland im Herbst 2015 dafür gesorgt, dass Kinder aus bedürftigen Familien – darunter viele Flüchtlinge – eine gute Grundausstattung für die Schule bekommen.

Weitere Beispiele für unser weltweites Engagement

Nepal: Ein sicheres Zuhause für Straßenkinder

Der Alltag der geschätzt 1.000 Straßenkinder in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu ist von extremer Härte geprägt. Es fehlt an jeglicher Grundversorgung, und die Kinder sind dem rauen Klima schutzlos ausgeliefert. Häufig werden sie auch Opfer von Gewalt und Verbrechen. Das 1995 gegründete Projekt „Shangrila Home“ arbeitet mit rund 200 Kindern, denen es Zugang zu Schulbildung und Ausbildungskursen bietet. Zum Projekt gehört eigentlich ein Heim für 80 Kinder. Das Gebäude ist jedoch seit April 2015, als ein schweres Erdbeben Nepal traf, unbewohnbar. Kinder und Mitarbeiter blieben glücklicherweise unverletzt.

Die ersten Nächte nach dem Erdbeben verbrachten die Kinder und ihre Betreuer auf der Straße in provisorischen Zelten. Inzwischen sind die Kinder in Wohnheimen in Kathmandu untergebracht und werden dort neben Bildungsangeboten mit Mahlzeiten versorgt und medizinisch betreut. Bei den Projektmitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern finden die Kinder weiterhin Unterstützung, Aufmerksamkeit und Zuneigung. Die Bemühungen richten sich derzeit vor allem auf den Bau eines neuen Hauses, damit die Kinder wieder zusammenleben können.

„Die Kinder des Heims fühlen sich als Familie“, erklärt Henkel-Benelux-Mitarbeiterin Dani Fleurackers, die seit 2008 ein Kind in dem Heim in Nepal unterstützt und sich im Rahmen der Henkel-Initiative „Miteinander im Team“ (MIT) für das „Shangrila Home“-Projekt engagiert.

Dank der großzügigen Unterstützung durch MIT und andere Organisationen konnte ein 1.500 Quadratmeter großes Grundstück bei Kathmandu erworben werden. Die Pläne zum Bau eines neuen Hauses sind bereits in Arbeit. „Unser Traum, ein kinderfreundliches und erdbebensicheres Haus zu bauen, wird wahr“, freut sich Fleurackers. Nach der Fertigstellung im Jahr 2016 werden in dem neuen Haus um die 100 Kinder ein neues Zuhause finden.

Kusum (links), Bikash, der den kleinen Kishwor auf dem Arm hält, und Ritu vor dem mittlerweile von einem Erdbeben zerstörten Shangrila-Heim.

Dorje (links) und Bikal aus dem Shangrila-Heim in regionaler nepalesischer Kleidung.


Serbien: Alle in einem Boot

Im Alter von 19 Jahren verließ der ehemalige Henkel-Mitarbeiter Paul Mrgan seinen Geburtsort Bodjani in Serbien, um nach Deutschland zu ziehen. Seit 2013 kehrt der Pensionär regelmäßig in seine Heimat zurück, um die Verständigung zwischen den teilweise immer noch sehr gespaltenen Volksgruppen auf dem Balkan zu fördern.

Unter dem Motto „Die Donau trennt und verbindet“ organisiert er mithilfe der Fritz Henkel Stiftung gemeinsame Projekttage für Schüler und Lehrer von drei Schulen aus Serbien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina. Zum Programm 2014 gehörte auch ein Kanu-Ausflug auf der Donau, bei dem die Schüler wortwörtlich zusammen in einem Boot saßen. „Eine Brücke zu bauen ist die eine Sache. Sie in beide Richtungen zu benutzen, eine andere“, erklärt Mrgan. „Es ist schön zu sehen, wie die Kinder Berührungsängste untereinander abbauen. Sie merken einfach, dass sie mehr verbindet als trennt.“

Deshalb plant Mrgan auch bereits den nächsten gemeinsamen Projekttag der drei Schulen, der im Herbst 2015 in Bosnien-Herzegowina stattfinden soll. Er sehe gute Chancen, dass das Projekt buchstäblich Schule machen könne, sagt Mrgan, und so „zu einer kontinuierlichen Verbesserung des Klimas zwischen den Völkern auf dem Balkan beitragen wird“.

Auf Kurs Richtung Völkerverständigung (von links): Tamara Latiško, Bojana Đokić, Suncana Dominkovic, Berislav Pejičić und Paul Mrgan beim Kanu-Ausflug auf der Donau.


Spanien und Portugal: Mit ganzem Herzen dabei

Im April 2015 feierte Henkel Ibérica mit einem Solidaritätslauf den „Welttag für Gesundheit und Sicherheit“ der Vereinten Nationen. Ziel der Veranstaltung war es, den Mitarbeitern die Bedeutung eines gesunden Lebensstils zu vermitteln.

Unter dem Motto „Nos movemos con corazón“ („Wir bewegen uns mit Herz“) spendete Henkel Ibérica einen Euro für jeden von den Mitarbeitern zurückgelegten Kilometer. Fast 700 Mitarbeiter an Henkel-Standorten in Spanien und Portugal nahmen teil und erliefen auf diese Weise beeindruckende 1.505 Kilometer. Die so erzielte Spendensumme von 1.505 Euro ging an die Wohltätigkeitsorganisation Caritas International, die sich für die Menschen in Entwicklungsländern engagiert.

Die Teilnehmer des Wohltätigkeitslaufs in Barcelona wurden mit einem großartigen Ausblick auf das Mittelmeer belohnt.

Von links: Júlia Martinez, Jordina Madroñero, Elena Gigante und Marina Sans legten eine Pause ein, um den Moment in einem Selfie festzuhalten.


Österreich: Das Freiwilligen-Netzwerk

Um den Henkel-Mitarbeitern eine geeignete Plattform zu bieten, auf der sie ihre gesammelten Erfahrungen beim ehrenamtlichen Engagement kommunizieren können, schuf Henkel in Österreich im Mai 2015 das „Volunteering Network Austria“.

Die Online-Plattform bietet den gleichgesinnten Helferinnen und Helfern in Österreich die Möglichkeit, Kontakt zueinander aufzubauen und sich über die jeweiligen Projekte auszutauschen. Darüber hinaus können neue freiwillige Helfer hier Informationen zu den ersten Schritten im ehrenamtlichen Engagement erhalten.

Durch die Kommunikation auf der Online-Plattform stoßen die verschiedenen Projekte auf größere Resonanz und bekommen die Chance, durch weitere Aktionen beflügelt zu werden. Der Erfahrungsaustausch verschafft den Mitarbeitern auch Zufriedenheit, steigert das Selbstwertgefühl und fördert zudem die Ausbildung neuer Fertigkeiten und Kompetenzen.

„Die Mitarbeiter nehmen das Netzwerk sehr gut an und unterstützen es tatkräftig. Ich erhalte laufend Zugriffsanfragen“, berichtet Beatrix Eigner, Mitgründerin des Netzwerks. Bislang liegt die Teilnehmerzahl bereits bei über 50 Personen.

So viel Spaß macht Ehrenamt (von links): Benjamin Mayer, Andrea Bedoecs, Doris Reisner, Isabelle Haslinger, Andreea Ion und Edina Zsok engagierten sich auf dem „schönsten Flohmarkt Wiens“ für die Flüchtlingshilfe der Caritas.


Vereinigte Arabische Emirate: Ein Besuch mit vielen Gewinnern

Im März 2015 machten sich rund 80 Henkel-Mitarbeiter in Dubai auf, um „Senses“ zu unterstützen – eine Non-Profit-Organisation, die Kinder und junge Erwachsene mit körperlichen und geistigen Behinderungen betreut. Ihre Wohn- und Betreuungsstätte in Dubai ist die bislang erste ihrer Art in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sie bietet Platz für 90 Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf.

Nachdem sich die Henkelaner mit „Senses“ vertraut gemacht hatten, ging es mit den Kindern und Jugendlichen in den berühmten „Atlantis Aquaventure Waterpark“. Dort standen verschiedene Teamaktivitäten auf dem Programm. Die Herausforderungen im Wasserpark meisterten die Teams mit Bravour – und dafür gab es natürlich eine Belohnung: Für die erfolgreiche Teilnahme erhielten alle Kinder und Jugendlichen eine Medaille.

Die Organisation „Senses“ erhielt zudem erneut als Spende für den Zeitraum von einem Jahr die kostenlose Versorgung mit Henkel-Produkten. Auch die freiwilligen Helfer gingen als stolze Gewinner aus dem aufregenden Tag heraus. „Unser Ziel war es, den Kindern Glücksgefühle und Freude zu schenken. Und sie haben es uns doppelt zurückgegeben“, freut sich Henkel-Mitarbeiter Olivier Mercien-Ferol über das gelungene Projekt.

Hibba Mohammed ist eine von 90 Heranwachsenden, die in der Wohn- und Betreuungsstätte in Dubai gefördert werden.


Mexiko: Strahlende Kindergesichter

Jedes Jahr im April haben Kinder in Mexiko einen besonderen Grund zur Freude: Der 30. April ist der Kindertag – der Día Del Niño. Der Tag geht auf das Jahr 1925 zurück und wurde damals zur Unterstützung von Kindern eingeführt, die vom Ersten Weltkrieg betroffen waren. Heute wird er üblicherweise mit besonderen Aktivitäten für Kinder in Schulen, Parks und Sportzentren gefeiert.

Seit 2012 beteiligen sich Henkel-Mitarbeiter in Mexiko mit „Spielzeugfahrten“ am Kindertag. 2014 wurden 601 Spielzeuge an sieben Krankenhäuser, Kinderorganisationen und Waisenhäuser im ganzen Land gespendet. 2015 wurde diese Zahl noch übertroffen: 734 Spielzeuge konnten verteilt werden.

Die ehrenamtlichen Henkelaner übernahmen in Teams die Übergabe in den Städten und Dörfern. „Es bereitete so eine Freude, das Strahlen in den Gesichtern der Kinder zu sehen“, erzählt Karla Ballesteros, die die Übergabe von 70 Spielzeugen an ein Kinderkrankenhaus in Toluca unterstützt hat. „Unser Ziel für nächstes Jahr ist es, 900 Spielzeuge zum Kindertag zu sammeln und so den Kindern noch mehr Freude zu bereiten“, fügt Isabel Ramblás hinzu, die Leiterin des Projekts in Mexiko.

Große Freude über den neuen Teddybär zum Kindertag: Sandra Michele strahlte über das ganze Gesicht. Ihr Waisenhaus, Casa Hogar Alegre in Salamanca, Mexiko, war eine von sieben Einrichtungen, die von ehrenamtlichen Henkel-Mitarbeitern besucht wurden.


USA: Henkel-Mitarbeiter bei den Special Olympics

Mitarbeiter von Henkel in Rocky Hill im US-Bundesstaat Connecticut waren sowohl bei den Winter- als auch bei den Sommerspielen der Special Olympics of Connecticut (SOCT) 2015 als Fans und Helfer für die Athleten ehrenamtlich aktiv. Bei den Winterspielen halfen sie an der Handwaschstation. Bei den Sommerspielen engagierten sich die Henkelaner als Ordner, Bahnrichter und Ergebnisläufer bei den Radsportwettbewerben. Mehr als 3.000 Athleten nahmen an den beiden von Henkel gesponserten Veranstaltungen teil. Während der Eröffnungsfeiern beider olympischer Veranstaltungen wurde Henkel für sein Unternehmens-Sponsoring von SOCT mit einer Ehrentafel ausgezeichnet. „Es war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung und eine großartige Gelegenheit für Henkel, sich in der Gemeinschaft einzubringen“, berichtet Mike Shannahan, der als Freiwilliger von Henkel beide Veranstaltungen unterstützte und die Ehrentafel für Henkel entgegennahm. Die Special Olympics sind die weltweit größte Sportorganisation für Kinder und Erwachsene mit geistiger und Mehrfachbehinderung. Sie wurden im Jahr 1968 gegründet und bieten ganzjährig Training und Wettbewerbe für mehr als 4,4 Millionen Sportler in 170 Ländern an.

Henkel-Mitarbeiter trafen die Athleten der Special Olympics bei den Winterspielen 2015 in den USA – hier im Pratt & Whitney Hangar Museum in East Hartford, Connecticut.

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